Zu einer eher ungewöhnlichen Uhrzeit – an einem Donnerstagabend um 19.00 Uhr – stand unser nächstes Heimspiel auf dem Plan. Zu Gast in der heimischen Steinrauschhalle war die FSG/DJK Oberthal/Hirstein. Auf diese Partie hatten wir uns lange vorbereitet, denn diese Mannschaft ist unser direkter Tabellennachbar und bekannt für ihr schnelles, dynamisches Handballspiel sowie präzise Rückraumwürfe.
Dieses Mal hatten wir jedoch einen entscheidenden Vorteil: In der Steinrauschhalle darf nicht geharzt werden. Was uns sonst eher zum Nachteil wird, erwies sich diesmal als klare Stärke – und das spiegelte sich auch im Spiel wider. Viele Bälle unserer Gegnerinnen, die sonst sicher ihren Weg ins Tor gefunden hätten, landeten im Toraus.
Wir starteten mit einem starken Lauf in die Partie und konnten innerhalb der ersten 15 Minuten neun Treffer erzielen, wodurch wir uns einen 9:5-Vorsprung erarbeiteten. Dies gelang uns vor allem durch konsequent ausgespielte Torchancen und ein starkes Zusammenspiel mit unserer Kreisläuferin. Sophie glänzte dabei mit insgesamt sieben Toren. Zudem unterliefen uns im Vergleich zu den vorherigen Spielen deutlich weniger technische Fehler, was unserem Spielfluss spürbar zugutekam. In der ersten Halbzeit verkürzten die Gäste aus Oberthal/Hirstein unseren Vorsprung zwar noch um ein Tor, dennoch gingen wir mit einer 13:10-Führung in die Pause.
Nun hieß es: Nerven behalten und unser Spiel auch in der zweiten Halbzeit konsequent weiterspielen. Die Konzentration blieb hoch, die Abwehr stand stabil und deutlich wacher als noch in der Woche zuvor. Wir störten die Gegnerinnen frühzeitig, und unsere Torfrau Sandra konnte mehrere wichtige Bälle parieren. Das Spiel blieb jedoch bis zum Schluss spannend, ausgeglichen und hart umkämpft – insgesamt wurden zwölf Siebenmeter gepfiffen. Näher als auf zwei Tore konnten die Gegnerinnen jedoch nie an uns herankommen. Am Ende entschieden wir das Spiel mit 26:24 für uns.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung, auf die wir beim nächsten Spiel gegen den ATSV unbedingt aufbauen wollen und müssen.
Autoren: Chantal Söther & Wibke Meiers
