Nach dem emotionalen Sieg blieb kaum Zeit zum Durchatmen, denn bereits am Sonntag stand das zweite Heimspiel des Wochenendes an. Auch gegen die HF Köllertal zeigte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Duell. Nach 15 Minuten stand es 5:5, ein klarer Favorit war nicht auszumachen. Im zweiten Viertel gelang es den Gästen jedoch, sich leicht abzusetzen, sodass wir mit einem Rückstand von 10:12 in die Halbzeitpause gingen.
In der ersten Hälfte taten wir uns insgesamt schwer. Die kompakte Abwehr der Gegnerinnen stellte uns immer wieder vor Probleme, hinzu kamen zahlreiche technische Fehler und eine starke Torfrau der HF Köllertal, an der wir mehrfach scheiterten. Wir hingegen agierten nicht mit der nötigen Härte in der Abwehr, weshalb die Piranhas einfache Tore erzielen konnten.
Auch in der zweiten Halbzeit setzte sich das Bild der ersten 30 Minuten fort. Wir machten uns das Leben weiterhin selbst schwer, leisteten uns einige Unkonzentriertheiten, spielten den Ball zu häufig direkt in die Hände der Gegnerinnen und agierten im Torabschluss nicht konsequent genug. Dadurch gelang es uns nur selten, klare Chancen erfolgreich zu nutzen. Im letzten Viertel startete die HF Köllertal mit einem Vorsprung von vier Toren. Doch unsere Mannschaft gab sich nicht auf. Mit verbesserter Einstellung, höherer Spielmoral, weniger technischen Fehlern und konsequenteren Abschlüssen kämpften wir uns noch einmal heran. Das Spiel blieb bis in die Schlussminuten spannend, doch trotz großem Einsatz und Kampfgeist reichte es am Ende nicht ganz. Wir mussten uns knapp mit 23:25 geschlagen geben.
Am Ende stehen somit zwei von vier möglichen Punkten aus dem Doppelspielwochenende.