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Am letzten Sonntag stand das Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn aus Saarbrücken auf dem Plan. Trotz der schwierigen äußeren Bedingungen entschied man sich die Reise in die Landeshauptstadt anzutreten. Dies sollte sich am Ende auszahlen. Dabei hatte die Mannschaft mit dem Gegner noch eine kleine Rechnung offen, hatte man das Hinspiel noch mit 17 : 25 verdient verloren. Nicht jedoch an diesem Sonntag. Schön war, dass nach Verletzungspause Katharina Krämer wieder mitspielen konnte, die, wie die gesamte Mannschaft, eine klasse Leistung bot.
Das Spiel begann sehr ausgeglichen und auf gutem Oberliganiveau, wobei beide Angriffsreihen zu überzeugen wussten. Beim TBS waren es wieder die Spieler Ruppert und Zimmermann, die von der HGS Abwehr nur schwer in den Griff zu bekommen waren. Auf Seiten der HG Saarlouis überzeugte gerade die linke Angriffsseite mit einer glänzend aufgelegten Lisa-Marie Linsler auf der Außenposition. So konnte sich keine der beiden Mannschaften auch nur ein bisschen absetzten, meist lautete das Zwischenergebnis unentschieden, z. B. 4:4, 8:8, 12:12. Gegen Ende der 1. Halbzeit konnte sich Saarbrücken leicht absetzen und mit einem 1 Tore Vorsprung in die Halbzeit gehen.
Dort sprach man ruhig und sachlich die gemachten Fehler an und versuchte es in der 2. Halbzeit besser zu machen. Und dies gelang auch am Anfang. Nun stand die Abwehr deutlich stabiler und war schneller auf den Beinen, sodass die Saarbrücker Spieler kaum noch frei zum Schuss kamen. Vorne drehte nun Angela Bruno mehr auf und ordnete das Spiel dort besser. So konnte man sich in der 30.
Minute auf 23 : 19 absetzten. Aber wer dachte, dass sich die stark spielenden Saarbrücker Spieler aufgaben, sah sich getäuscht. Gekonnt nutzten sie kleine technische Fehler durch Gegenstoß aus und kamen wieder deutlich näher heran. In der 47. Spielminute konnten sie sogar den 27 : 27 Ausgleichstreffer erzielen und das Spiel war wieder komplett offen. Jedem in der Halle war klar, dass nun die Mannschaft mit dem größeren Willen und mit der höheren Cleverness das Spiel am Ende für sich entscheiden würde. Und das waren wir gewesen. Trotz Unterzahl spielten wir clever im Angriff und ließen uns auch durch die Saarbrücker Zuschauer nicht nervös machen. So gelangen uns 2 schön herausgespielte Treffer und es stand 1 Minute vor Schluss 29 : 27. Zwar gelang dem Gastgeber noch der Anschlusstreffer, aber eben nicht mehr.
Bedanken möchte ich mich noch beim guten Schiedsrichter Schmidt, der den Weg aus Völklingen trotz des schlechten Wetters antrat und eine, wie ich finde, sehr gute und ruhige Leistung zeigte.
Es spielten: Vanessa Schlichter im Tor, Lisa-Marie Linsler(6), Cynthia Morguet(3), Katharina Krämer(3), Anna Wilhelm(2), Angela Bruno(8), Chantal Söther(7), Isabella Block, Chiara Fazio und Pauline Klein.
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